Berechne, wie viel Quarzsand du nach dem Aerifizieren oder Lüften brauchst – für Hohlspoons und Vollspoons.
Gerechnet mit gewaschenem Quarzsand 0,4–0,8 mm (1,5 kg je Liter), inklusive 10 % Reserve. Die Sandschicht ist als Stärke nach dem Einkehren gerechnet – ein Teil verschwindet dabei in Filz und Unebenheiten.
Stechen Erdkegel aus dem Boden. Die offenen Löcher füllst du mit Sand – so bleiben sie als Drainage-Kanäle erhalten. Dafür braucht es die größte Sandmenge.
Lochen den Boden nur, ohne Erde zu entnehmen. Ein Teil des Sands rieselt in die schmalen Stichkanäle, der Rest bleibt als dünne Schicht obendrauf – deutlich weniger Material.
Gewaschener Quarzsand 0,4–0,8 mm, ohne Kalkanteil. Feiner Sand verdichtet, grober rieselt schlecht in die Löcher. Trocken lässt er sich am besten einkehren.
Nach dem Aerifizieren werden die offenen Löcher mit Sand verfüllt, damit sie als Wasser- und Luftkanäle erhalten bleiben. Die benötigte Menge hängt von Fläche, Anzahl der Spoons am Gerät, Abstand der Einstiche, Spoon-Durchmesser und Arbeitstiefe ab. Der Rechner ermittelt daraus die Sandmenge in Kilogramm und Säcken – bei Vollspoons aus den schmalen Stichkanälen plus einer dünnen Sandschicht, die nach dem Lüften eingearbeitet wird. Rechengrundlage: 1,5 kg je Liter trockenem Quarzsand plus 10 % Reserve.
Im Rasen Manager trägst du Aerifizieren, Sanden und jede andere Maßnahme mit Datum, Menge und Foto ins Rasen-Tagebuch ein – und weißt nächste Saison genau, was deinem Rasen gutgetan hat.
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